Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

Zu den häufigsten arbeitsbedingten Beschwerden gehören neben den Stressfolgekrankheiten die Erkrankungen des Bewegungsapparates, ausgelöst durch unsere vorwiegend sitzende Tätigkeit.

Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz

Eigene Untersuchungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass Mitarbeiter/ Innen, die mehr als 4 Stunden täglich am Bildschirm arbeiten, in 44% an Nacken-, 17% an Lendenwirbelsäulen-, 20% an Schulter und 10% an Handgelenksschmerzen leiden. Augensymptome, wie brennende, juckende, trockene Augen beklagen 43% der Mitarbeitenden.

Die wichtigste Massnahme gegen das Auftreten der Beschwerden des Bewegungsapparates ist eine gute Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskulatur. Eine korrekte ergonomische Haltung am Arbeitsplatz und korrektes ergonomisches Mobiliar sind weitere Grundvoraussetzungen für ein beschwerdefreies Arbeiten.

Die Grundregeln der Ergonomie kurz zusammengefasst

  • Augenhöhe
    auf Höhe der Bildschirmoberkante
  • Sitzhöhe
    Oberschenkel leicht abfallend
  • Ellbogenhöhe
    auf Höhe der Tastatur bei entspannten Schultern
  • Lichtverhältnisse
    keine direkten Blendungen, Bildschirmoberfläche rechtwinklig zum Fenster.
    Kein Fenster vor oder hinter Bildschirm.
  • Sitzhaltung
    Bildschirm und Tastatur direkt vor dem Mitarbeitenden.
  • Ermüdung
    Wechsel von sitzender, gehender und stehender Arbeit. (z. B. Telefone im Stehen erledigen, Post auf Lateralschrank im Stehen öffnen. Statt "Lotus Notes" schicken, den Kollegen kurz an seinem Arbeitsplatz aufsuchen.)
  • Augenermüdung
    Regelmässig Blick in die Ferne, um die Augen zu entspannen.

Bei Fragen zur Ergonomie Ihres Arbeitsplatzes steht Ihnen das IfA Institut für Arbeitsmedizin unter 54444 oder 55901 für weitere Auskünfte zur Verfügung.